Geschäftskonzepte – was ist das und wie startet man korrekt?

Geschäftskonzepte

Was sind Geschäftskonzepte?

Jede Geschäftsidee ist individuell. Lediglich Aufbau und Inhalt bleiben gleich. Der Geschäftsentwurf, auch Businessplan genannt, kommt eigentlich aus den USA. Dort war er unbedingt notwendig, um Kapital akquirieren zu können und die Gründung eines Unternehmens zu erklären. Heutzutage gehört das Konzept zu dem Gründerinstrumentarium eines erfolgreichen Unternehmens.

Was ist ein Geschäftskonzept?

Geschäftskonzepte sind die Konkretisierung einer Idee. Es gibt vor Bildung einen Einblick in die Ideen und Konzepte der Erschaffer und lässt Schlüsse auf den möglichen Erfolg oder Musserfolg zu. Der Geschäftsgedanke beschreibt zunächst den konzeptionellen Ansatz für ein neues unternehmerisches Vorhaben wohingegen das Konzept die Strategie, Planung und Zielsetzung konkretisiert.

Enthalten sind in ihm die Eckdaten zu Firma, Marketing, Planbilanz, Liquiditätsvorschau, erste Plan-Gewinn-Aufstellung und Informationen zur geplanten Finanzierung.

Von der Geschäftsidee zum Geschäftsentwurf

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Die entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung von der Idee zum Konzept spielt der Geschäftsplan. In ihm werden alle Geschäftsideen sowie die Analysen von Markt, Konkurrenz und Management detailliert dargestellt. Der Plan enthält im Groben eine Marketingplanung und einen Finanzierungsplan. Generell dient das Ganze als Grundlage drei wichtiger Ziele.

  • Strategische und operative Planung eines bestehenden Unternehmens
  • Bankgespräche für Kredite und Finanzierung
  • Gründungsphase eines neuen Unternehmens

Warum ist es wichtig, ein Geschäftskonzept zu haben?

Ein solches Geschäftskonzept ist keine Zeitverschwendung, sondern wirklich ratsam. Wenn Sie eine Idee oder eine Projektidee umsetzen wollen, ist ein Geschäftsplan Pflicht. Geschäftskonzepte sind die Basis für den Erfolg, denn mit einem Geschäftsplan scheitert man seltener, da er schon vor der eigentlichen Bildung Klarheit darüber verschafft, ob das Geschäft tatsächlich Potential hat und rentabel sein kann.

Die Bildung und Umsetzung werden durch ein Konzept vereinfacht und so steigen die Erfolgschancen. Auch erleichtert ein solches Konzept die Kommunikation mit Kapitalgebern und Geschäftspartnern und hilft bei der Orientierung und Steuerung des Unternehmens.

Erfordern auch Franchise-Gründungen einen Businessplan?

Der Geschäftsplan ist wie bei jeder Unternehmensgründung auch bei Gründungen im Franchising zur Vorbereitung der Selbstständigkeit wichtig.

Für Entwickler ist es wichtig, sich den Geschäftsplan nicht durch zu positiven Annahmen schön zu rechnen. Auch bei vom Franchise-Geber bereitgestellten Zahlen und Annahmen ist genau zu hinterfragen, inwiefern sich diese auf den eigenen Standort und die eigene Gründung übertragen lassen.

Aufbau eines Geschäftskonzeptes

Ein Businessplan besteht aus vielen einzelnen und wichtigen Inhalten, die in einem guten Konzept nicht fehlen dürfen.

  • Executive Summary: Dies bildet den Einstieg in das Konzept. Der Leser lernt den Gründer und der Geschäftsgedanke kennen. Kurz und prägnant zusammengefasst, wird der Inhalt des Konzeptes auf den Punkt gebracht. In diesem Teil entscheidet der Leser schon, ob er dem Geschäftsplan Aufmerksamkeit schenkt oder nicht.
  • Geschäftsidee: Die Idee bildet den Kern des Konzeptes. In diesem Teil sollte man sich auskennen und den Leser mit allen notwendigen Auskünften versorgen, denn darauf baut sich der Rest auf. Beschreiben Sie genau Ihre Idee und das darauf aufbauende Geschäftsmodell. Stellen Sie Ihr Angebot vor, sodass am Ende des Kapitels alle offenen Fragen geklärt sind. Präsentieren Sie Ihre Ziele für die nächsten Jahre und lassen Sie den Leser an Ihren Visionen teilhaben.
  • Gründerprofil: Sie als Erschaffer prägen vor allem den Geschäftsplan mit Ihrem individuellen Charakter. Also stellen Sie sich vor! Wecken Sie das Interesse des Lesers mit Ihren Eigenschaften und Fähigkeiten die Sie zum Unternehmer machen sollen.
  • Zielgruppe: Sie sollten Ihre Zielgruppe mindestens genauso gut kennen wie sich selbst. Schreiben Sie alles zusammen, was Sie über Ihre zukünftigen Kunden wissen und teilen es in passende Segmente ein. Erstellen Sie den in Ihren Augen perfekten Kunden und präsentieren ihn dem Leser.
  • Markt und Wettbewerb: Die Machbarkeit Ihrer Idee muss erst gegründet werden. Das geschieht in diesem Teil. Legen Sie Ihren Annahmen realistisches und aussagekräftiges Datenmaterial zu Grunde und beschreiben Sie Ihre Wettbewerber. Zeigen Sie dem Leser, dass Sie Ihren Markt kennen und dass sie auf unerwartete Marktentwicklungen vorbereitet sein können. Eine gründliche Markt- und Wettbewerbsanalyse ist Voraussetzung für eine gute Finanzplanung.
  • Marketing und Vertrieb: Unterschätzen Sie dieses Kapitel nicht. Das beste Produkt nützt nichts, wenn es den Kunden nicht erreicht. Bedenken Sie die 4 P´s: Product, Place, Price, Promotion.
  • Unternehmensorganisation: Die Struktur und zukünftige Rechtsform werden durch die Organisation Ihres Unternehmens festgelegt. Beschreiben Sie dem Leser den organisatorischen Aufbau Ihres Unternehmens und gehen Sie auch auf Ihre Aufgaben im Unternehmen ein. Erläutern Sie auch die Planung in Bezug auf zukünftige Mitarbeiter und Partner.
  • SWOT-Analyse: Neben den Stärken und Schwäche Ihres Unternehmens, sollten Sie in diesem Abschnitt auch auf die Chancen und Risiken großes Augenmerk legen.
  • Finanzierung: Abgesehen von dem Geschäftsgedanken, ist die Finanzplanung einer der Interessantesten Teile eines Geschäftsplans. Sollten Sie sich mit diesem Teil des Konzeptes nicht genügend auskennen, scheuen Sie nicht sich Hilfe zu holen. Hier scheitern die meisten Pläne, wenn Kreditanfragen abgelehnt werden oder Strategische Kooperationen nicht zustande kommen.

Jedes dieser einzelnen Kapitel muss auf seine Art und Weise überzeugen, um den Leser mit Ihrem Geschäftsentwurf zu erreichen.

Tipps für ein smartes Konzept

Existenzgründung

  1. Gestalten Sie Ihre Einleitung kurz und knackig.

Sollte die Einleitung den Leser nicht ansprechen, liest er wohlmöglich gar nicht weiter.

  1. Erklären Sie mit Zahlen

Businessplan – Leser legen Wert auf Umsatzprognosen, eine Marktanalyse mit Absatzchancen, eine Vorschau auf Kosten für Entwicklung und Personal in den kommenden Jahren und eine Finanzplanung mit Cash-Flow–Analyse.

  1. Sprechen Sie Kritikpunkte selbst an und liefern eine Lösung dazu

Machen Sie aus Schwächen eine Stärke.

  1. Vereinen Sie Kompetenzen

Die Entwickler des Konzeptes sollten deutlich machen, dass Ihre Teammitglieder Experten auf unterschiedlichen Gebieten sind.

  1. Nehmen Sie Hilfe an

Nutzen Sie den Service eines breiten Beratungsangebotes, Workshops und Fortbildungen.

  1. Seien Sie mit Herz und Seele Gründer

Neben den ganzen Zahlen wollen die Leser auch den Menschen hinter dem Erschaffer kennenlernen. Ihr Einsatz und Engagement müssen in Ihrem Konzept rübergebracht werden.