Kleingewerbe anmelden – meine eigenen Erfahrungen und was es zu beachten gilt!

Kleingewerbe anmelden – das muss beachtet werden und das sind meine Erfahrungen!

Kleingewerbe anmelden

Ein Kleingewerbe anmelden ist deutlich einfacher, als viele denken. Denn die meisten Artikel sind überaus komplex, wobei die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt deutlich einfacher verläuft als man es sich vorstellt. Sollten Sie ein Gewerbe anmelden wollen, dann müssen Sie ausschließlich zum Gewerbeamt gehen und einen kurzen Bogen ausfüllen.

Da die Rechtsform die eines Einzelunternehmers ist, müssen Sie nicht zum Notar oder ähnliches. Für die Anmeldung müssen Sie noch einen Steuererfassungsbogen vom Finanzamt ausfüllen und schon erhalten Sie Ihre Steuernummer. Schauen wir uns die wichtigsten Aspekte mal genauer an.

Vorteile und Nachteile beim Kleingewerbe


Wichtig hierbei ist, dass Sie auch Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer bezahlen müssen. Es gibt zwar eine sogenannte Kleinunternehmerregelung, aber diese ist doch etwas komplexer, als man es sich vorstellt.

Deswegen wollen wir erst einmal auf die Vor- und Nachteile zu sprechen kommen, wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte.

Vorteile bei einem Kleingewerbe Nachteile bei einem Kleingewerbe
·       Beim Kleingewerbe anmelden muss nur die einfache Buchführung in Form einer Einnahmen-Überschussrechnung geführt werden. ·       Die Gestaltungsfreiräume sind recht klein. Die Treibende werden mit Vor- und Nachnamen bezeichnet. Der Zusatz darf nicht firmenähnlich wirken.
·       Es gibt keine strikte Form und die Gründung ist günstig. ·       Man haftet wie ein Einzelunternehmer mit seinem Privatvermögen.
·       Man benötigt kein Startkapital.

Ein Aspekt, der anfangs für das Kleingewerbe spricht, ist, dass die Buchhaltung anfangs sehr einfach ist. Zudem erfolgt keine Eintragung im Handelsregister, sodass die Kosten auch sehr günstig sind. Man kann sich folglich genau auf das konzentrieren, was man gerne macht: sein Unternehmen führen.

In 5 Schritten zur Anmeldung

Ich habe bereits recht kurz erklärt, wie man als zukünftige kleingewerbetreibende Person seine Firma anmeldet. Der erste Schritt in die Selbstständigkeit als Kleinunternehmer ist bereits getan: Sie informieren sich schließlich in diesem Artikel. Schauen wir uns mal die einzelnen Schritte genauer an.

  1. Anmeldung im Gewerbeamt: Als Gründer muss man zum Amt für diese Tätigkeit und dort sein Einzelunternehmen oder seine Tätigkeit als Freiberufler anmelden. Abhängig von der Branche müssen Sie noch gewisse Auflagen erfüllen.
  2. Steuern 2018 beim Kleingewerbe anmelden: Im nächsten Schritt meldet sich das Finanzamt, sodass Sie steuerlich erfasst werden. Sobald Sie den Fragebogen zurückschicken, erhalten Sie Ihre Steuernummer. Wenn Sie international – innerhalb der EU-Grenzen agieren – dann benötigen Sie noch eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
  3. Betriebsnummer für Mitarbeiter und Angestellte: Sollten Sie direkt vorhaben, Mitarbeiter oder Angestellte aufzunehmen, benötigen Sie Ihre Betriebsnummer. Angestellte sind auch geringfügig Beschäftigte oder Auszubildende. Wichtig ist hier, dass auch die Krankenkasse korrekt abgerechnet wird, sodass alles rechtens abläuft.
  4. IHK und HWK: Nun ist das wichtigste fast geschafft. Es fehlt nur noch der Beitritt in die IHK, sofern Sie kein Freiberufler, Handwerker oder Landwirt sind. Handwerker werden in die HWK eingetragen.
  5. Berufsgenossenschaft: Sie müssen sich innerhalb einer Woche nach Eintragung bei der Berufsgenossenschaft angemeldet haben.

Kleingewerbe anmelden oder Gewerbeanmeldung und Krankenversicherung

Gewerbeanmeldung Einzelunternehmen

Bei steuerlichen Fragen sollten Sie sich auf jeden Fall an Ihren Steuerberater wenden. Denn er ist Experte für dieses Thema. Ich möchte dennoch einige Tipps zum Gewerbe und vor allem zur Krankenversicherung geben. Sofern Sie dies nicht als Nebengewerbe ausüben, müssen Sie sich entweder privat krankenversichern oder Sie treten der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig bei.

Zu beachten ist, dass Sie hier nicht so einfach einen Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche vornehmen können. Ihr Steuerberater kann Ihnen diesbezüglich aber mehr Informationen zukommen lassen.